Weinsteig - Willkommen im Landgasthof Gräfenhausen

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Freizeittipps
Prämiumwanderweg der Pfalz
Der Pfälzer Weinsteig
Rendezvous von Wald und Wein
Im Herbst 2010 eröffnet, reiht sich der 153 Kilometer lange Pfälzer Weinsteig in die Riege der rheinland-pfälzischen Top-Fernwege ein. Unter dem Motto „Rendezvous von Wald und Wein“ erschießt der Wanderweg eine die Pfalz prägende Landschaftsform: das Haardtgebirge und das Weinbaugebiet Pfalz. Kernige Anstiege und weite Ausblicke in die Rheinebene und den Pfälzerwald sind typisch für den Pfälzer Weinsteig.
Neben der lückenlosen Markierung und wegweisenden Beschilderung ist eine attraktive und abwechslungsreiche Wegeführung auf naturnahen Wegen verwirklicht worden.
1. Etappe: von Bockenheim nach Neuleiningen
Das erste Teilstück des Pfälzer Weinsteiges führt vom architektonisch markanten Haus der Deutschen Weinstraße in Bockenheim durch das sonnenverwöhnte Pfälzer Reebenmeer über Mertesheim und Grünstadter Berg ins pittoreske Burgdorf Neuleiningen. Bockenheim ist ein Weinanbauort am Beginn der Deutschen Weinstraße und am Rande der Rheinebene. Er liegt in der Ferienregion Deutsche Weinstraße, Teilregion Leiningerland und grenzt unmittelbar an die Regionen Rheinhessen, Wonnegau und Zellertal. Der Naturpark Pfälzer Wald ist in Sichtweite. Die Rheinebene ist das ganze Jahr über klimatisch begünstigt und entfaltet ein leicht mediterranes Flair. Für fast jeden Geschmack sind Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung vorhanden
Blick auf Bockenheim
2. Etappe: Von Neuleiningen nach Bad Dürkheim
Die zweite Etappe des Pfälzer Weinsteigs führt uns vom schmucken, 750 Jahre alten Wein- und Burgdorf Neuleiningen zur Kurstadt Bad Dürkheim.
Das originellste und größte Denkmal des deutschen Weines baute 1934 der Winzer und Küfermeister Fritz Keller auf dem weiträumigen Wurstmarktgelände das weltbekannte "Riesenfass". Neben dem höchsten Bismarckturm in der Pfalz entdecken wir auf der abwechslungsreichen Strecke auch einen Germanischen Kultplatz sowie einen Ringwall aus der Keltenzeit.
Bad Dürkheim Riesenfaß
3. Etappe: Von Bad Dürkheim nach Deidesheim
Die dritte Etappe führt uns vom malerischen Römerplatz in Bad Dürkheim über das Poppen- und das Burgtal zur aussichtsreichen Ruine Wachtenburg. Vorbei an den Heidenlöchern steigen wir hinab in die Kleinstadt Deidesheim, einer Perle der Deutschen Weinstraße. Die Wachtenburg liegt direkt am Wanderweg Pfälzer Weinsteig. Erklimmen Sie das weithin sichtbare Wahrzeichen und genießen Sie die phänomenale Aussicht vom „Balkon der Pfalz" in die Rheinebene.
Die Spornburg auf dem Schlossberg entstand vermutlich im 12. Jahrhundert. Die Erben des letzte Eigentümers Bürklin schenkten 1984 die Wachtenburg der Stadt Wachenheim. Die Burgschänke läd an den Wochenenden den Wanderer bei Pfälzer Spezialitäten zur einer Einkehr ein.
Wachtenburg auf dem Schloßberg
4. Etappe: Von Deidesheim nach Neustadt a. d. Weinstraße
In der malerischen Altstadt von Deidesheim starten wir zur vierten Etappe und wandern durch Weinberge, den Pfälzerwald und entlang idyllischer Bächlein auf den Gipfel des Weinbiets. Ein abwechslungsreicher, aussichtsreicher Abstieg bringt uns anschließend hinab nach Neustadt an der Weinstraße, einer der größten Weinbaugemeinden Deutschlands.
Das 1.Mandelblütenfest wurde in Gimmeldingen am 1934 gefeiert. Initiator war Verkehrs- und Verschönerungsverein e.V., der das Weindorf Gimmeldingen durch das Mandelblütenfest attraktiver und bekannter gemacht hat. Das Mandelblütenfest eröffnet alljährlichen den Reigen der Pfälzer Weinfeste.
Madelblühen bei Gimmeldingen
5. Etappe: Von Neustadt a. d. Weinstraße nach St. Martin
Heute steht uns die längste Etappe des Weinsteigs bevor. Dabei entdecken wir nicht nur zahlreiche interessante Naturdenkmäler wie den Zigeunerfelsen, den Hambacher Bergstein oder das eindrucksvolle Felsenmeer, sondern besteigen mit der 673 m hohen Kalmit auch den höchsten Gipfel des Pfälzerwaldes. Ziel ist der unter Denkmalschutz stehende Dorfkern von St. Martin.
Seit im Mai 1832 zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Kastanienberg bei Neustadt wehte, gilt das Hambacher Schloss als Wiege der deutschen Demokratie.
Hambacher Schloss
6. Etappe: Von St. Martin nach Burrweiler
Ausgehend vom malerischen Ort St. Martin wandern wir auf reizvollen Wegen und Pfaden stets am Haardtrand entlang nach Burrweiler. Besondere Highlights auf der Strecke sind der idyllisch gelegene Hilschweiher, die Villa Ludwigshöhe, eine Mariengrotte sowie die aussichtsreiche St. Anna-Kapelle und das St. Anna-Haus.
Die St. Annakapelle steht auf einer Höhe von 423 m am Ausläufer des "Teufelbergs". Von der St. Annakapelle aus hat man einen herrlichen Blick über das Rheintal, der bis zum Odenwald und den Bergen des Schwarz-waldes reicht. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, vor dem Chorraum der Kapelle stehend - sitzend - den Sonnenaufgang zu beobachten.
St. Anna-Kapelle
7. Etappe: Von Burrweiler nach Dernbach
Auf der siebten Weinsteig-Etappe lernen wir drei weitere idyllisch gelegene Hütten des Pfälzerwald-Vereins kennen. Außerdem entdecken wir auf der landschaftlich besonders reizvollen Runde um den Orensberg einen der schönsten Ausblicke auf den Pfälzerwald und die Rheinebene.
Die Burgruine Neuscharfeneck wurde vermutlich um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Besonders eindrucksvoll ist die mächtige Schildmauer von 58 m Länge und 12 m Breite. Im Dreißigjährigen Krieg 1633 wurde die Burg zerstört. Die noch erhaltenen Reste des Palas und der Umfassungsmauern machen die Burg zu einer imposanten Ruine.
Neuscharfeneck
8. Etappe: Von Dernbach nach Annweiler am Trifels
Von Dernbach wandern wir durch Wälder und Wiesen nach Eußerthal und weiter nach Gräfenhausen, der westlichsten Weinbaugemeinde der Pfalz. Einkehrmöglichkeit im Landgasthof Gräfenhausen.
Anschließend geht es über die Höhen des Großen Adelbergs, vorbei am Aussichtspunkt Krappenfels und hinab in die Stadt Annweiler, die zu Füßen der majestätischen Reichsburg Trifels liegt.
Zum Wohl
9. Etappe: Von Annweiler am Trifels nach Klingenmünster
Die neunte Weinsteig-Etappe verwöhnt uns mit zahlreichen Highlights der Pfalz. Nicht weniger als acht aussichtsreiche Ruinen und Burgen liegen auf oder in unmittelbarer Nähe unserer Strecke, darunter die Reichsburg Trifels sowie die Ruine Madenburg. Außerdem entdecken wir imposante Sandsteinmassive.
Das imposanteste Pfälzer Felsenschiff, freistehend mit bis zu 60 m hohen Wänden, nur von Kletterern zu besteigen, unmittelbar gegenüber dem Trifels. 1952 wurde die nahegelegene Kletterhütte als Treffpunkt, Verpflegungsstätte und Übernachtungsmöglichkeit der Pfälzer Kletterer eingeweiht.
Asselstein
10. Etappe: Von Klingenmünster nach Bad Bergzabern
Die kürzeste Weinsteig-Etappe führt uns abwechslungsreich durch Wälder, Wiesen und Weinberge von Klingenmünster über die südpfälzischen Ferienorte Gleiszellen und Pleisweiler in die lebendige Kurstadt Bad Bergzabern, wo wir neben der historischen Altstadt auch das prächtige Schloss der Stadt entdecken und in der Südpfalz Therme entspannen können.
Der einheimische Dichter August Becker beschreibt die Burg: „Die Burg Landeck schaut ernst aus dem Kastanienwalde, malerisch, imposant und noch scheinbar wohlerhalten. In grüner Schlucht stehen die steinernen Pfeiler und das Tor, zu welchem die Zugbrücke führte. Eine dreifache Mauer umschließt den gewaltigen viereckigen Quaderturm; die äußere Ringmauer ist mit vielen kleineren Ringtürmchen besetzt.
Burgruine Landeck
11. Etappe: Von Bad Bergzabern nach Schweigen-Rechtenbach
Start der Weinsteig-Schlussetappe beginnt am Marktplatz Bad Bergzabern. Wir wandern durch dichte Wälder über den malerischen Ort Dörrenbach, dem "Dornröschen der Pfalz", vorbei an der historischen Wehrkirche hinauf zur Kolmerbergkapelle. Oben angekommen bietet der Stäffelsberg mit Aussichtsturm einen ­Rundblick in den Schwarzwald, in die Rheinebene und ins nördliche Elsass. Entlang der Südhänge des Farrenbergs erreichen Sie die Ruine Guttenberg und steigen talwärts. Ein letzter ­Wegabschnitt zwischen Rebzeilen leitet zum 18 m hohen Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach. Zum Abschluss empfiehlt sich ein Abstecher ins wunderschöne Wissembourg, wo viele Einkehrmöglichkeiten und ein Bahnhof vorhanden sind.


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