Standort - Willkommen im Landgasthof Gräfenhausen

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Willkommen in Gräfenhausen

Verschaffen Sie sich auf diesen Seiten einen ersten Eindruck von Gräfenhausen oder besuchen Sie uns bei Ihrem nächsten Urlaub im Trifelsland und entdecken Sie, was der idyllische Weinort Gräfenhausen zu bieten hat.
Eine sehr schöne Gelegenheit dazu bietet das Burgunderweinfest, welches am dritten Wochenende im Juni gefeiert wird.
Oder die traditionelle Wildsaukerwe, die in jedem Jahr am zweiten Wochenende im September stattfindet.
Seit Mitte 2015 sind 7 Heckrinder, 7 Burenziegen und 5 Esel am Wingertsberg in Gräfenhausen, einem ganzjährigen Beweidungsgebiet, als Landschaftspfleger unterwegs. Esel und einige Ziegen haben bereits Nchwuchs.
Der Wingertsberg war lange Jahre als Weinberg und Streuobstwiese genutzt worden, die Bewirtschaftung wurde dann aber aufgegeben. Verbrachung, Verbuschung und Verwaldung waren die Folge, weshalb ein Stück Kulturlandschaft verloren ging und negative Auswirkungen für das Landschaftsbild und die Artenvielfalt entstanden.
Lage
In einem romantischen Seitental der Queich, nördlich der Stadt Annweiler am Trifels, liegt der ca. 580 Einwohner zählende Ortsbezirk Gräfenhausen, welcher rundum von Bergen und Kastanienwäldern umgeben ist. Gräfenhausen hat eine Weinbautradition von über 650 Jahren, die auch heute noch in der westlichsten Weinbaugemeinde der Südlichen Weinstraße ihre Fortsetzung findet.
Bis zum heutigen Tag pflanzen Winzer den edlen Gräfenhausener Spätburgunder, an sonnen-verwöhnten Hängen, auf nährstoffreichem Rotliegenden an. Diesem Wein ist es zu verdanken, dass Gräfenhausen auch gerne Burgunderdorf genannt wird.
Geschichte
Die erste Erwähnung von Gräfenhausen geht auf das Jahr 1189 zurück.
Das in Strassburger Lehenbesitz befindliche Dorf wird an das Kloster Eußerthal übergeben, zusammen mit den Dörfern Rottenbach und Mettenbach, die heute noch als Höfe existieren. Der Ort kann als ursprünglich Hornbacher Klosterbesitz angesprochen werden. Hornbacher Gerichtsrechte sind noch 1297 nachgewiesen.
Seit dem 14. Jh betrieben die Zisterzienser im Ort Weinbau. Der bekannte Spätburgunder wird ihnen zugeschrieben. Bis zur Auflösung des Klosters 1561 blieb der Ort im Besitz der Zistersienser.
Während der französischen Revolution war Gräfenhausen von 1798 bis 1814 dem Kanton Annweiler im Département Donnersberg zugeordnet und wurde von der Mairie in Annweiler verwaltet. Nach dem Wiener Kongress (1815) kommt die Pfalz zunächst zu Österreich und ein Jahr später zu Bayern, genau zum königlich Bayerischen Kanton Annweiler.


Im amtlichen Ortschaftenverzeichnis für den Freistaat Bayern aus dem Jahr 1928 wurde die Landgemeinde Gräfenhausen, nun zum bayerischen Regierungsbezirk Pfalz und zum Bezirksamt Bergzabern gehörend, wie folgt beschrieben: Insgesamt 586 Einwohner (226 Katholiken, 355 Protestanten und 5 sonstige Christen), 116 Wohngebäude und eine Fläche von 707 Hektar; es gab im Kirchdorf Gräfenhausen selbst eine protestantische und eine katholische Schule; dazu gehörte der Weiler Rothenhof mit vier Wohnhäusern und zwölf Einwohnern sowie die Einzelsiedlungen Mettenbacherhof (zwei Wohngebäude, sieben Einwohner) und Waldeck-Gut (zwei Wohngebäude, zehn Einwohner).
Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde Gräfenhausen 1969 mit den meisten Gemeinden des Kreises Bergzabern in den neu geschaffenen Landkreis Landau-Bad Bergzabern (seit 1978 SÜW) eingegliedert, ehe die Gemeinde zum 10. Juni 1979 in die benachbarte Stadt Annweiler neben den Ortsbezirken Bindersbach, Queichhambach, und Sarnstall eingemeindet wurde.
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